| Montag - Dienstag: | 08:00-13:00, 15:00-18:30 | |
| Mittwoch: | 08:00-13:00 | Am Nachmittag abwechselnd mit Oestrich-Winkler Apotheken |
| Donnerstag - Freitag: | 08:00-13:00, 15:00-18:30 | |
| Samstag: | 08:30-12:30 |
Daher ist eine gute Jodversorgung der stillenden Mutter besonders wichtig. Das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung erklärt, worauf es ankommt und gibt gezielte Tipps für eine ausreichende Jod-Versorgung auch bei vegetarischer und veganer Ernährung.
Jod kann der Körper nicht selbst bilden. Es muss daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Am leichtesten geht das mit Jodsalz. Beim Kochen oder Einkaufen also immer auf Jodsalz achten. Für Stillende reicht das jedoch noch nicht ganz aus, sie brauchen auch Jodtabletten. So bekommen Stillende genug Jod:
In pflanzlichen Lebensmitteln ist nur wenig Jod enthalten. Milch, Eier und Käse enthalten mehr davon – vor allem, weil Jod dem Tierfutter zugesetzt wird. Wenn Stillende auf eine gezielte Lebensmittelauswahl mit Milch(-produkten) und Eiern achten, können sie ihren Nährstoffbedarf decken – nur Jod müssen sie wie alle Stillenden supplementieren. Verzichten Stillende komplett auf Fisch und Milchprodukte, ist in Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt eventuell eine höhere Jod-Supplementierung erforderlich.
Eine rein pflanzliche Ernährung der stillenden Mutter birgt ernsthafte gesundheitliche Risiken – insbesondere für die Entwicklung des kindlichen Nervensystems. Bei einer veganen Ernährung sind immer eine spezielle medizinische Beratung und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln notwendig. Ernähren sich stillende Frauen rein pflanzlich (vegan), gilt:
Daneben können auch Algen (zum Beispiel Nori-Algen) eine Quelle für Jod sein. Doch Achtung: v. a. in getrockneten Algen- und Seetangprodukten können die Jodgehalte sehr hoch sein und erheblich schwanken. Deshalb sollte genau auf die Verzehrs- und Zubereitungsempfehlungen sowie den angegebenen Jodgehalt geachtet werden. (BZfE)