| Montag - Dienstag: | 08:00-13:00, 15:00-18:30 | |
| Mittwoch: | 08:00-13:00 | Am Nachmittag abwechselnd mit Oestrich-Winkler Apotheken |
| Donnerstag - Freitag: | 08:00-13:00, 15:00-18:30 | |
| Samstag: | 08:30-12:30 |
Da es verschiedene Schmerzmittel gibt, können auch Nebenwirkungen stark variieren. Nicht alle treten bei jeder Patientin oder bei jedem Patienten oder in gleicher Intensität auf. Einige Nebenwirkungen verschwinden nach einiger Zeit, andere bleiben während der gesamten Therapie bestehen, können aber durch Begleitmedikation abgemildert werden.
„Es gibt jedoch durchaus Nebenwirkungen, die ein Warnsignal für einen notwendigen Wechsel der Therapie sind“, sagt Dr. Ursula Marschall, Leitende Medizinerin bei der Barmer. Zu möglichen Nebenwirkungen bei rezeptfreien Arzneimitteln zählen Übelkeit, Schwindel, Benommenheit und Schleimhautentzündungen im Magen-Darm-Trakt. „Übermäßiger Gebrauch von Schmerzmitteln wie Triptanen, die gegen Migräneattacken eingesetzt werden, kann zudem zu Dauerkopfschmerzen führen und Leber sowie Nieren schädigen“ warnt Marschall.
Insbesondere starke Medikamente gegen Schmerzen wie Opioide, können eine Reihe von Nebenwirkungen haben, die gerade bei der Therapieeinstellung zu beachten sind. Dazu zählen Benommenheit, Verstopfung, ein trockener Mund, Kopfschmerzen, Juckreiz, oder vermehrtes Schwitzen. Eine aufmerksame Beobachtung des eigenen Körperzustands und eine frühzeitige ärztliche Konsultation bei verdächtigen Symptomen seien entscheidend für die sichere Anwendung von Schmerzmitteln. „Eine eingehende Beratung in der Arztpraxis oder in der Apotheke ist immer angezeigt, bevor solche Präparate kurzfristig oder gar dauerhaft eingenommen werden“, sagt Marschall. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke oder bei Ihren Ärzt*innen beraten! (Barmer)