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65375 Oestrich-Winkel, Stadtteil Oestrich, Deutschland
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Aktuelles - News
Fit in den Frühling: Schritte sammeln für ein starkes Herz

Leider bewegen sich zu viele Menschen in ihrem Alltag zu wenig oder fast gar nicht, weil ihnen für Sport die Zeit und Energie fehlen. Dabei ist durch Studien belegt, dass schon eine geringfügige Steigerung der Bewegung im Alltag, etwa durch flottes Gehen oder Radfahren, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt und die Lebensqualität erhöht. Allen, die im beruflichen und familiären Alltag unkompliziert mit mehr Bewegung einen besseren Schutz vor Herzerkrankungen aufbauen wollen, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung (unter www.herzstiftung.de/schrittzaehler.html) ihr leicht anwendbares Schritt-Programm mit der neuen Schrittbox. Diese enthält einen hochwertigen Schrittzähler (Pedometer) mit einer Vielzahl an Funktionen. Die Daten können auf die Online-Plattform der Herzstiftung übertragen werden. Einzigartig an der Plattform ist, dass sie eine individuelle Gesundheitsstrategie ermöglicht: Aus den absolvierten Schritten pro Tag und deren Intensität bekommt der „Schrittsammler“ regelmäßig ein Aktivitätsprofil errechnet und in Form der geleisteten Bewegungspunkte angezeigt. Pedometer und Plattform sind kombiniert mit dem 40-seitigen sportmedizinischen Ratgeber „Dein bewegtes Leben“ mit Experten-Empfehlungen. 

Als Schrittsammler vor Herzkrankheiten schützen
„Jeder kann zum Schrittsammler werden. Mit unserer Schrittbox wollen wir Menschen motivieren, pro Tag mindestens 7.000 Schritte zu gehen. Das ist die von der Herzstiftung empfohlene tägliche Mindestschrittmenge mit nachweisbarem Gesundheitseffekt. Optimal sind 10.000 Schritte pro Tag, wie wir aus Studien wissen“, betont Herzspezialist Prof. Dietrich Andresen, Vorstandsmitglied der Deutschen Herzstiftung, Klinik für Kardiologie/Konservative Intensivmedizin am Vivantes-Klinikum Am Urban/Berlin. Jedes Mehr an Aktivität, unabhängig von Intensität und Dauer, fördert die Gesundheit. „Man muss nicht unbedingt jeden Tag eine Stunde joggen, wenn man sich vor Herzkrankheiten schützen will. Schon mit der Devise ,Jeder Schritt zählt!‘ tut man Gutes für sein Herz.“

Was bieten Schrittzähler und Online-Plattform?

Der Schrittzähler rechnet, als täglicher Begleiter am Gürtel oder um den Hals gehängt, die Schrittzahl in Kilometer und in verbrauchte Kalorien (kcal) um. Über eine USB-Schnittstelle können sich die Nutzer direkt am PC mit der Online-Plattform der Herzstiftung verbinden, wo sie sich hilfreiche Auswertungen zu ihrem Bewegungsprofil anzeigen lassen können, z. B. erreichter Tagesdurchschnitt, Kalorienverbrauch oder die im Laufe der Zeit erzielten Leistungssteigerungen.

Worauf kommt es beim Gehen an?
„Wichtig ist, dass man seine Aktivität konsequent in den Alltag integriert, indem man sie bewusst steigert, zum Beispiel beim Spielen im Freien mit den Kindern, durch einen flotten zehnminütigen Spaziergang in der Mittagspause oder beim Wandern im Wald“, rät Andresen. Bei den empfohlenen 7.000 bzw. 10.000 Schritten pro Tag kommt es darauf an, täglich 2 x 10 Minuten oder 1 x 20 Minuten am Stück zu gehen. Alternative: 5 x 30 Minuten in der Woche. Man sollte so flott wie möglich gehen, sodass wer einen beobachtet, denkt: Da hat es jemand aber eilig! (Herzstiftung)
 


Wandern macht fit und glücklich
Möchte man seinem Körper etwas Gutes tun, ist eine Wanderung das Optimale. Denn Bewegung an der frischen Luft fördert die Gesundheit und ist ein hervorragendes Mittel zum Stressabbau. Moderate Anstrengung kann einen Flow-Zustand hervorrufen, einen Moment des völligen Aufgehens in sich selbst: Das Zeitgefühl schwindet und man ist ganz in der aktuellen Tätigkeit versunken. Diesen Zustand kann man nicht bewusst herbeiführen. Studien zeigen aber, dass einige Tätigkeiten ein Flow-Erlebnis begünstigen. Der Zustand des Flow wird als sehr angenehm empfunden. Neben kontemplativen Aspekten haben Wanden und Bewegung an der frischen Luft einen direkten positiven Einfluss auf die körperliche Gesundheit. Wer sich regelmäßig bewegt, senkt beispielsweise sein Risiko, an Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken.
Symptome ohne Allergie – Sind gängige Allergietests noch zeitgemäß?

Juckende Augen, gereizte Schleimhäute, Atembeschwerden – alles deutet auf eine Pollenallergie hin. Doch das Testergebnis ist negativ, der Betroffene ratlos. „Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die Pollen bedingt durch eine chemische Reaktion mit Feinstaub aggressiver werden", erklärt Utta Petzold, Allergologin bei der Barmer GEK. Beim Arzt werden aber nur unbelastete Pollenextrakte getestet. Das Ergebnis: Der Patient leidet an Symptomen, ohne dass eine Allergie nachgewiesen wurde. Petzold: „Wir müssen uns fragen, ob diese Tests noch zeitgemäß sind."

Immer wieder hört und liest man von erhöhten Feinstaub- und Ozonwerten durch den Autoverkehr. Abgase und die allgemeine Luftverschmutzung stehen schon lange im Verdacht, Allergieerkrankungen zu fördern. Bei den Pollen kann die Verbindung mit Feinstaub für eine Nitrierung, eine chemische Veränderung im Innern der Pollen, sorgen. „Bei nitrierten Pollen verändert sich deren allergenes Potenzial. Sie wirken stärker auf das Immunsystem und können heftigere allergische Reaktionen auslösen", so Petzold. Besonders Birkenpollen, die jetzt durch die Luft wirbeln, sind für die Nitrierung anfällig.

Die Diagnose ist schwierig. Menschen, die unter den typischen Allergiesymptomen leiden, erhoffen sich von einem Allergietest Klarheit und Behandlungsmöglichkeiten. „Beim Pricktest, bei dem Allergenextrakte auf die Haut gegeben und diese mit einer Lanzette angestochen wird, und auch in gängigen Blutuntersuchungen werden die nitrierten Pollen nicht berücksichtigt. Die Diagnose ist also schwierig und der Patient bleibt ratlos zurück", kritisiert die Allergologin und hofft, dass die Forschung dem Thema weiterhin Aufmerksamkeit widmet. (Barmer GEK)


Neue Flüssigwaschmittel können Vergiftungsunfälle bei Kindern verursachen – hochkonzentrierte „Liquid Caps“ sind mit Süßigkeiten verwechselbar

Neue attraktiv portionierte Flüssigwaschmittel in Form von sogenannten „Liquid Caps“ können für Kinder ein relevantes Gesundheitsrisiko bergen. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach Auswertung von Vergiftungsunfällen im In- und Ausland und Beratung durch seine Kommission „Bewertung von Vergiftungen“. „Gerade für Kinder sind die bunten, glänzenden, wie große Bonbons aussehende Liquid Caps sehr attraktiv“, sagt BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel. „Um Vergiftungsunfälle zu vermeiden, sollten Eltern immer darauf achten, dass diese Produkte nicht in die Hände von Kindern gelangen können.“ Besonders geöffnete Packungen sind für Kinder anziehend. Das BfR hat den Herstellern empfohlen, die Produkte künftig sicherer zu gestalten. Die Hersteller haben bereits einige Maßnahmen ergriffen.

Liquid Caps sind eine Produktinnovation im Bereich der Waschmittel, auch bekannt als Gel Caps oder Waschmittelkissen. Es handelt sich dabei um hochkonzentrierte Flüssigwaschmittel in einer dünnen Folienummantelung, die sich beim Waschen im Wasser auflöst. Eltern sollten die Packungen nach Gebrauch sofort wieder verschließen, keine Einzelportionen griffbereit auf der Waschmaschine liegen lassen und Nachfüllbehälter nicht in der Reichweite von Kindern aufbewahren. Auch erklärende Gespräche mit Kindern und Betreuungspersonen können helfen, das Vergiftungsrisiko zu vermindern. (BfR)


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